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Geschichte

Im Geschichtsunterricht erwerben Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über historische Ereignisse und Strukturen. Sie verstehen und erklären das Handeln von Menschen in der Vergangenheit. Mit zunehmendem Alter sollen sie die Fähigkeit entwickeln, historisch zu denken und sinnvolle Aussagen über ihre Vorzeit zu treffen.

Die Beschäftigung mit der Vergangenheit dient der Orientierung in der Gegenwart und führt zur Entwicklung von Maßstäben für das Handeln in der Gegenwart.

Das zentrale Ziel des Geschichtsunterrichts ist es, ein Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.

 

Die Schülerinnen und Schüler können mit zunehmendem Alter auf erlangtes Wissen zurückgreifen, historische oder politische Ereignisse bewerten und Sach- und Werturteile in eigenen Worten begründet darstellen. So werden Kompetenzen wie „Deuten“, „Analysieren“, „Methoden anwenden“ und „Urteilen und sich orientieren“ vermittelt bzw. eingeübt.

Die zentrale Kompetenz „Darstellen – historisch erzählen“ wird durch die genannten Aspekte unterstützt.

Die methodische Herangehensweise ist vom jeweiligen Stundenthema abhängig. Die SchülerInnen nähern sich selbstständig in Einzel-, Partnerarbeit- oder Gruppenarbeit einem Thema an. Sie erstellen kleine oder größere Produkte (z.B. Plakate), die sie in Kurzvorträgen oder Referaten präsentieren.

Inhaltlich beginnt das Fach Geschichte in der 7. Klasse mit dem Thema „Mittelalter“. 

Chronologisch werden bis zur 10. Klasse die Themenfelder „Frühe Neuzeit“, „Zeitalter der Revolutionen“, „Der Erste Weltkrieg“, „Die Weimarer Republik“, „Die Herrschaft des Nationalsozialismus“, „Der Kalte Krieg“, und „ Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg“ beleuchtet. Ergänzt wird der Unterricht durch das Längsschnitt-Verfahren (z.B. „Armut und Reichtum“, oder „Migration, Flucht und Vertreibung“). Weiterhin wird durch fächerübergreifenden Unterricht versucht, Themenbereiche aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.