Klassenarbeit Deutsch 10. Klasse: Roman eines Schicksallosen

von Vivien Frommelt

Inhaltsangabe

Der Roman "Roman eines Schicksallosen", geschrieben von Imre Kertész, erschien im Jahr 1975 als Originalausgabe in Budapest. Er handelt von einem Jungen, der im Alter von vierzehn Jahren in Konzentrationslager transportiert wird und viel Leid ertragen muss.
Gyurka wohnt wie üblich glücklich bei seiner Familie. Der Vater muss eines Tages sein ganzes Hab und Gut einem "Arier" überlassen, da alle Juden in ein Arbeitslager müssen. Ein paar Tage später wird Gyurka von offener Straße mitgenommen und in einem Güterwagon nach Auschwitz deportiert.
Während der "Selektion" schummelt er sich ein Jahr älter, da man mit sechzehn Jahren als "arbeitsfähig" gilt. Nach drei Tagen in Angst wird der Junge weiter nach Buchenwald, weitere drei Tage später in das KZ Zeitz transportiert und muss dort in einer Fabrik bis an den Rand seiner Kräfte Zementsäcke schleppen. Dabei verliert Gyurka viel Mut und Lebenswillen. Bei einem Unfall verletzt er sich am Knie und liegt im Krankenrevier, wo er zwischen Leben und Tod schwebt. Durch eine Lüge, er habe keinen "Durchmarsch" kommt der Junge zurück nach Buchenwald, wo er durch die Hilfe eines französischen Häftlingsarztes in der Krankenstation überleben kann. Während seiner Genesung wird das KZ Buchenwald von amerikanischen Truppen befreit, und Gyurka wird ein wenig aufgepäppelt.
Nach seiner Rückkehr nach Hause erfährt er vom Tod des Vaters. Ihm wird der Unterschied zwischen Glück, Schicksal und Freiheit bewusst.

Auseinandersetzung mit der Vorstellung von Glück

Meine Vorstellungen zum Thema Glück sind, glücklich zu sein mit mir und meiner Familie, ein geregeltes Leben führen zu können und mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Ich finde es wichtig, wahre Freunde zu haben, die zu mir halten, und immer wieder mit neuen Erkenntnissen konfrontiert zu werden, denn das bringt mich im Leben weiter und macht mich glücklich.
Ach der Protagonist des Romans lebt anfangs glücklich in einer heilen Welt, ist glücklich und hat eine Familie. Er ist ein gelehriger Junge, der etwas erreichen will und in jedem das Gute sieht. Stück für Stück bricht sein Glück auseinander.
Es wird klar, dass Gyurka eine andere Vorstellung in gewissen Dingen hat als ich. Für ihn ist es wichtig, aus dem KZ zu kommen, zu überleben und dass seine "Lügen" nicht auffliegen. Den Jungen macht es schon glücklich, wenn er etwas relativ Anständiges zum Essen und Trinken bekommt. Für mich ist es normal, dass ich mich jeden Tag waschen kann und ausreichend Nahrung zu mir nehmen darf. Ich bin frei, kann mich frei bewegen, habe zwar meine Regeln und Pflichten, doch muss ich nicht leiden, wie Gyurka es musste. In meinem Leben ist keine zerbrochene Familie, was er leider hat.
Gyurka und ich haben beide große Ziele. Wir streben nach Glück, Freiheit und Zufriedenheit. Es braucht aber eine starke Persönlichkeit, nach einem absoluten Tiefpunkt im Leben wieder aufzustehen und nach vorne zu gucken. Es ist wichtig, nie aufzugeben und aus Erfahrungen zu lernen.