Das 40 Minuten-Modell an der Max-von-Laue-Schule

Darf’s etwas mehr sein?

 

Die MvL bietet durch ihr einzigartiges Modulkonzept mehr Unterricht in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch. Jeder Schüler erhält in diesen Fächern 4 Wochen­stunden mehr Unterricht (Module), das entspricht im Schnitt 1,3 Wochenstunden pro Fach im Jahresdurchschnitt. Der Modulunterricht erfolgt in kleinen, leistungs­differen­zierten Lerngruppen von ca. 17 Schülern und findet in zwei Doppelstundenblöcken pro Woche statt. In diesen beiden Blöcken hat jeder Schüler in zwei unterschiedlichen Fächern Unterricht – niemand hat also in derselben Woche z.B. 4 Stunden zusätzlich Mathematik. Jeweils nach einem drittel Jahr („Trimester“) wechseln die Module.

Eine beispielhafte Modulbelegung eines Schülers könnte so aussehen:

  1. Trimester:  2 Stunden Deutsch  + 2 Stunden Mathematik
  2. Trimester:  2 Stunden Deutsch + 2 Stunden Englisch
  3. Trimester:  2 Stunden Englisch + 2 Stunden Mathematik

jeweils zusätzlich zum Regelunterricht in diesen Fächern.

Ermöglicht wird dieses Angebot durch den Einsatz des 40-Minuten-Modells: Die Verkürzung der Schulstunden bringt das nötige Plus von Lehrerstunden. Das Modell erfordert 24 zusätzliche Lehrerwochenstunden pro Jahrgang.

Durch die Module wird die vom Schulgesetz geforderte Differenzierung in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch unterstützt und in besonderer Form umgesetzt - im Fach Deutsch bereits ab der 7. Klasse und nicht wie im Schulgesetz gefordert erst ab der 9. Klasse.

Das Modulkonzept stärkt unsere Schüler in den prüfungsrelevanten Fächern des Mittleren Schulabschlusses (MSA) und verbessert ihre Chancen auf einen qualifizierten Abschluss bzw. auf die Berechtigung zum anschließenden Besuch der Gymnasialen Oberstufe.